Zwischen nicht mehr und noch nicht

Nach einem wahnsinnig vollen, verrückten, herausfordernden und stressigen Juli, war ich in den letzten Wochen voll im Sommerloch angekommen. Meine Coachees sind im Urlaub und ich hatte endlich mal Zeit, mir Gedanken zu neuen Projekten zu machen. Nach einem Jahr Selbstständigkeit geht es für mich jetzt um die nächste Iterationsstufe, den nächsten Entwicklungsschritt, sowohl für mein Business, als auch für mich persönlich. 

Und das fühlt sich im Moment, als ob ich im Trüben fische. Kennst du das? Diese Zeit im Leben zwischen nicht mehr und noch nicht? Es ist klar, dass eine Veränderung ansteht, du bist dir aber noch super unklar, wie sich diese zeigen und manifestieren wird? Ein sehr anstrengender Zustand!

Hier sind ein paar meiner Learnings, die dir in ähnlichen Situationen helfen können:

  • Geduld: eine meiner Kernkompetenzen (not!). Klarheit braucht Zeit. Es hilft nicht, in blinden Aktionismus zu verfallen und irgendwohin zu laufen, nur um zu laufen.
  • Perspektivwechsel: es hilft, Abstand zu schaffen. Sei es durch einen Umgebungswechsel oder durch innere Einkehr im Sinne von Meditation und Achtsamkeit.
  • Pausen: lieber nicht ständig auf den aktuellen Themen/Herausforderungen rumdenken, sondern mal Pausen einlegen, um das eigene Unterbewusstsein daran arbeiten zu lassen.
  • Körperliche Bewegung: egal, ob Yoga, im Park spazieren gehen oder Fitness – alles hilft, um raus aus dem Kopf und den selbst produzierten Gedankenschleifen zu kommen und Raum für Neues zu schaffen.
  • Vertrauen: Vertrauen, dass es einen größeren Plan hinter allem gibt, den du vielleicht einfach aktuell noch nicht verstehst oder der noch Zeit für seine Entfaltung braucht.

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