Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind…

Wir sehen die Dinge, wie wir sind.…

Kennt Ihr das, dass Ihr im Leben immer wieder an den selben Themen vorbei kommt, die anstrengend/belastend/frustrierend/triggernd sind? Und man sich fragt: „Verdammt, dieses Verhalten/diese Art von Person hat mich vor 10/20/30 Jahren schon auf die Palme gebracht! Habe ich denn gar nichts dazu gelernt???“ In meinem Fall sind das bspw. Menschen, die immer im Mittelpunkt stehen müssen, große Töne spucken und dann, wenn es drauf ankommt nicht abliefern. Oder aber Menschen, von denen ich dachte, ich hätte eine Vereinbarung und dann stehen sie nicht zu ihrem Wort. Ich fange dann regelmäßig an, mich zu ärgern und habe Schwierigkeiten, mich wieder aus dieser „Schleife“ rauszuholen.

Was waren meine Learnings aus meinen letzten „Schleifen“?

  • Ich stelle mir die Frage auf Basis des Zitats oben: „Wie könnte ich die Situation anders sehen?“
  • Ich versuche meine Emotionen zu shiften und mehr in den Schuhen der anderen Person zu denken und zu fühlen. Die „harte“ Energie, die auf meiner Seite entstanden ist, wieder weicher und mitfühlender werden zu lassen.
  • Ich versuche mir regelmäßig in Erinnerung zu rufen „Was mich stört, zu mir selbst gehört“
  • Und dann frage ich mich: „Was ist mein Anteil an der Sache? Warum ziehe ich immer wieder solche Situationen/Menschen in mein Leben?“ 
  • Oder anders ausgedrückt: „Warum shiftet mein Fokus gerne auf solche Dinge/Menschen/ Verhaltensweisen?“
  • Was kann ich hier lernen?

Fällt mir das leicht? Nein. Gleichzeitig hilft mir dieser Framework Abstand zu bekommen und mir selber neue Sichtweisen zu ermöglichen. Und seien wir ehrlich: wir sehen wahrscheinlich nur einen mini-kleinen Ausschnitt der „Realität“… Eigentlich hat diese Erkenntnis auch etwas Befreiendes, wenn wir uns mal wieder in einer „Schleife“ befinden…

Meine Einladung an Dich heute: In welcher „Schleife“ befindest Du Dich gerade? Wo hast Du Schwierigkeiten, aus den Triggern um Dich herum wieder raus zu kommen? Und wie kannst Du dafür sorgen, wieder mehr Abstand und eine neue Sicht auf die Dinge zu bekommen?

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