Kennst du das? Du suchst und suchst die Lösung für ein Thema oder auf eine Frage und ganz plötzlich findest du die Lösung und stellst fest, dass sie dir quasi die ganze Zeit schon vor der Nase baumelte?
Wir sind umgeben von so vielen Eindrücken, Informationen, Reizen – und trotzdem übersehen wir oft genau das, was uns guttun oder uns weiterbringen könnte.
Warum ist das so? Ich finde das Thema Neurowissenschaft total spannend und dort wird auch erklärt, warum so etwas passiert: Unser Gehirn filtert permanent, was es für wichtig hält – gesteuert durch das ARAS (ascending reticular activating system). Und in diesem Prozess werden ggf. auch viele Informationen aussortiert, die für uns hilfreich sein könnten.
Die gute Nachricht: Wir können diesem System eine Richtung geben und es uns zunutze machen.
Wenn du deinem Gehirn sagst, worauf es achten soll, beginnt es, genau diese Dinge in deiner Umgebung wahrzunehmen – Chancen, Begegnungen, Impulse.
Es ist, als würdest du den inneren Suchscheinwerfer neu ausrichten.
Drei einfache Hacks für eine Neuausrichtung Deines Fokusses
1. Setze morgens eine Intention
Frag dich: Worauf möchte ich heute meinen Fokus richten?
Vielleicht auf Leichtigkeit, Freude, Klarheit, Synchronizität oder neue Möglichkeiten.
Egal, was du wählst – dein Gehirn wird beginnen, genau das zu filtern.
2. Nutze kleine Erinnerungen
Schreib dir deine Intention auf einen Post-it, in dein Journal oder gestalte ein Handy-Wallpaper, das dich daran erinnert.
So bringst du deinen Fokus immer wieder bewusst zurück auf das, was du wirklich kultivieren möchtest.
3. Übe kurze Achtsamkeitspausen
Stoppe ein paar Mal am Tag was auch immer du tust und erinnere dich an deine Intention. Dann nimm deine Umgebung wahr und versuche herauszufinden, was du vielleicht aktuell übersiehst.
Genau mit diesen drei Hacks experimentiere ich aktuell. Ich finde sie super, weil sie mich immer wieder daran erinnert:
✨ Wahrnehmung ist Energie – Where focus goes, energy flows.
