Bist du auf dem richtigen Weg?

In meinen Coachings starten wir meist mit einer Standortanalyse. Wir gehen der Fragestellung nach, was der Nordstern, also die gewünschte persönliche Ausrichtung im Leben meines Coachees ist. Was sie/er wirklich will im Leben, was wichtig ist und inwiefern mein Coachee aktuell auf dem „richtigen“, im Sinne für die persönlichen Ziele passenden, Weg ist. Und wie wir überhaupt feststellen können, ob wir auf dem richtigen Weg sind.

Für Letzteres gibt es natürlich viele Methoden. Mein Meditationslehrer, ein sehr weiser Chinese, sagt immer: „Es muss einfach sein. So zeigt sich der richtige Weg.“ Ich mag die Idee, aber mal ehrlich, nicht immer ist dieser Hinweis so leicht zu beherzigen.

Mit meinen Coachees wähle ich meist den Ansatz: „Pay attention to the external clues“ – „Achte auf die externen Hinweise“. Unsere externen Hinweise sind total hilfreich für unser persönliches Wachstum und unsere Standortbestimmung. Sie können Wegweiser sein und uns zeigen, ob wir in die richtige Richtung laufen. Welche Menschen tauchen aktuell in unserem Leben auf, welche Muster wiederholen sich immer und immer wieder, welche Synchronizitäten nehmen wir wahr? Was ziehen wir aktuell in unser Leben? Sind es die Dinge, Menschen und Gegebenheiten, die wir dort haben wollen?

Die Idee dahinter ist, dass unser Leben, unsere Realität so ist, weil wir im Innen so sind. Die externen Hinweise sind quasi Manifestationen oder Spiegelungen unseres inneren Zustands. As within so without. Das Schöne daran – auch wenn es uns auch gerne mal gar nicht so richtig in den Kram passt, was wir da so sehen – ist, dass dadurch das Unbewusste bewusst wird. Durch diesen Bewusstwerdungsprozess bekommen wir die Chance, aktiv Dinge zu ändern. Und: wir haben an dem Punkt durch das bewusste Wahrnehmen schon 80% der Reise geschafft!

Wenn wir erstmal mit diesem Tool starten, können wir auch ganz bewusst schauen, was sich im Außen verändert, wenn wir in unserem Inneren Veränderung herbeiführen.

Was können wir also tun, wenn unser Außen nicht so ist, wie wir es gerne hätten? Meine Antwort hier: komm zurück in den Driver Seat deines Lebens. Hör auf, andere Menschen verantwortlich zu machen und übernimm selbst Verantwortung. Schau dir hinderliche Glaubenssätze an, geh raus aus der Komfortzone und rein in die Wachstumszone, passe deine individuellen Wahrnehmungsfiltern an und lass neue Perspektiven und Sichtweisen zu. 

Meine Frage an dich: wo gibt es Dinge im Außen, die du gerne verändern möchtest? Was haben diese mit deinem Innen zu tun? Welche persönlichen Herausforderungen /anstrengenden Menschen tauchen immer wieder und wieder in deinem Leben auf? Was sagt dir das? Welche Entwicklungsfelder zeigen sich da? Welche Lektion gilt es noch zu lernen?

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